Verstorbene Persönlichkeiten 2019

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Karel Gott

(* 14. Juli 1939 in Pilsen; † 1. Oktober 2019 in Prag) war ein tschechischer Sänger und Komponist. Der „goldene Stimme aus Prag“ genannte Schlagersänger, der auch auf Deutsch sang, hat Schätzungen zufolge mehr als 50 Millionen Tonträger verkauft.
Eines seiner bekanntesten Lieder ist das Titellied Die Biene Maja der japanischen Zeichentrickserie Die Biene Maja. Die meisten seiner Schlager komponierte Karel Svoboda. ©Wikipedia
Ferdinand Piech

(* 17. April 1937 in Wien; † 25. August 2019 in Rosenheim) war ein österreichischer Manager und Großaktionär der Porsche Automobil Holding SE. Von 1993 bis 2002 war er Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG und danach bis 2015 deren Aufsichtsratsvorsitzender.
Als Leistungen Piëchs im VW-Konzern können unter anderem der (während seiner Zeit als VW-Vorstandsvorsitzender jedoch wieder relativierte) Aufbau von Audi als Premium-Marke und der Auf- und Ausbau von Seat und Škoda genannt werden. Anzuführen sind auch die Entwicklungen des kommerziell relativ erfolglosen „Dreiliter“-Lupo und die Studie des straßentauglichen Einliterautos VW XL1.[29] Auch der Kauf der Nobelmarken Bentley und Bugatti Automobiles fiel unter seine Ägide. ©Wikipedia
Costa Cordalis

(* 1. Mai 1944 als Konstantinos Kordalis in Elatia, Griechenland; † 2. Juli 2019 in Santa Ponça auf Mallorca, Spanien) war ein griechisch-deutscher Schlagersänger.
Cordalis war verheiratet und hat mit seiner Frau Ingrid drei Kinder; sein Sohn Lucas Cordalis und seine Tochter Angeliki Cordalis sind ebenfalls im Showgeschäft tätig. Von Mitte der 1980er Jahre bis 2016 wohnte Costa Cordalis im Schwarzwald im Wintersportort Freudenstadt-Kniebis. Zuletzt lebte er auf Mallorca im Küstenort Santa Ponça. Im März 2019 erlitt er einen Schwächeanfall und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Er starb am 2. Juli 2019 im Alter von 75 Jahren im Kreis seiner Familie zu Hause in Santa Ponça an Organversagen©Wikipedia
Niki Lauda

Andreas Nikolaus „Niki“ Lauda (* 22. Februar 1949 in Wien; † 20. Mai 2019 in Zürich) war ein österreichischer Automobilrennfahrer, Unternehmer und Pilot.
Er startete zwischen 1971 und 1985 in der Formel 1 und wurde dreimal Weltmeister. Nach einer schweren Lungenerkrankung, deren Auslöser eine hämorrhagische Alveolitis war, wurden er im August 2018 im beide Lungenflügel transplantiert. Am 25. Oktober 2018 wurde er aus der Klinik entlassen. Als es zu Komplikationen mit einer seiner Spendernieren kam, musste er sich einer Dialysebehandlung unterziehen. ©Wikipedia

Doris Day

(* 3. April 1922 als Doris Mary Ann Kappelhoff in Cincinnati, Ohio; † 13. Mai 2019 in Carmel Valley Village, Monterey County, Kalifornien) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin und Sängerin. Day trat zunächst erfolgreich als Sängerin verschiedener Big Bands auf. Ab 1947 stand sie beim Filmstudio Warner Brothers unter Vertrag, wo sie hauptsächlich in Musicals zu sehen war. Danach waren es vor allem romantische und familienfreundliche Komödien, insbesondere mit ihrem Filmpartner Rock Hudson, die maßgeblich ihr Image als „Sauberfrau“ prägten und mit denen sie in den 1950er und 1960er Jahren zu den populärsten und kommerziell erfolgreichsten Hollywoodstars zählte. Seit dem Ende ihrer Filmkarriere setzte sich Doris Day verstärkt für den Tierschutz ein, wofür sie 2004 mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet wurde. ©Wikipedia
Hannelore Elsner

(* 26. Juli 1942 als Hannelore Elstner in Burghausen; † 21. April 2019 in München) war eine deutsche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Autorin. Sie war unter anderem unter der Regie von Edgar Reitz und István Szabó über Jahrzehnte eine der bekanntesten Charakterdarstellerinnen Deutschlands. Sie spielte in ihrer 60-jährigen Karriere in über 220 Film- und Fernsehproduktionen mit und war auch eine profilierte Theaterschauspielerin. ©Wikipedia
Karl Lagerfeld

Karl Otto Lagerfeld (* 10. September 1933 in Hamburg; † 19. Februar 2019 in Neuilly-sur-Seine) war ein in Paris lebender deutscher Modeschöpfer, Designer, Fotograf und Kostümbildner. Er begann seine Laufbahn in der französischen Modewelt Mitte der 1950er Jahre in Paris, wo er bei Balmain, Patou, Chloé und anderen Modefirmen beschäftigt war. Seit 1965 war er als Damenmode-Designer bei Fendi in Rom unter Vertrag.
Er wurde aufgrund seines über 60 Jahre währenden Schaffens und seines stilbildenden Einflusses auf die internationale Modewelt von der Presse bisweilen als „Kaiser Karl“ oder als „Modezar“ bezeichnet. Zu seinen persönlichen Markenzeichen gehörten ein weiß gepuderter Zopf, ein hochstehender Vatermörder sowie dunkle Sonnenbrillen. ©Wikipedia
Rosamunde Pilcher

(geborene Scott; * 22. September 1924 in Lelant, Cornwall, England; † 6. Februar 2019 in Longforgan, Perth and Kinross, Schottland) war eine britische Schriftstellerin. Ihre Werke erschienen bis 1965 zum Teil unter dem Pseudonym Jane Fraser. Erst 1987 kam ihr Durchbruch als kommerziell erfolgreiche Romanautorin mit der Familiensaga The Shell Seekers (ab 1990 als Die Muschelsucher in Deutschland über 1,7 Millionen Mal verkauft). Ihre bislang über 60 Millionen weltweit verkauften Bücher haben sie seither zu einer der erfolgreichsten Autorinnen der Gegenwart gemacht. Im Jahr 2002 wurde Pilcher der Titel eines Officer of the Order of the British Empire verliehen. Am 7. Juni 2012 gab Pilcher mit 87 Jahren bekannt, dass sie aus Altersgründen mit dem Schreiben aufhöre. Am 6. Februar 2019 starb Rosamunde Pilcher im Alter von 94 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls nach einer Bronchitis. ©Wikipedia
Rudi Assauer

Rudolf „Rudi“ Assauer (* 30. April 1944 in Sulzbach-Altenwald; † 6. Februar 2019 in Herten) war ein deutscher Fußballprofi, der zwischen 1964 und 1976 für Borussia Dortmund und Werder Bremen insgesamt 307 Bundesligaspiele absolvierte. Seine anschließende Tätigkeit als Manager führte ihn über Bremen zum FC Schalke 04 und zwischenzeitlich zum Zweitligisten VfB Oldenburg. Als Fußballfunktionär und Werbeträger pflegte Assauer durch Auftreten und Aussagen lange Zeit das Image des selbstbewussten Geschäftsmannes und Machos. 2012 erschien seine Autobiografie, in der seine Alzheimer-Erkrankung thematisiert wird. ©Wikipedia
Peter Fonda

Peter Henry Fonda (* 23. Februar 1940 in New York City, New York; † 16. August 2019 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur. Weltweite Bekanntheit erreichte er durch den Film Easy Rider, der ihn zu einer Ikone der Gegenkultur machte.
Er hatte zwei Kinder und war dreimal verheiratet. Von 1961 bis zur Scheidung 1974 mit Susan Jane Brewer, von 1975 bis zur Scheidung 2011 mit Portia Rebecca Crockett und seit 2011 mit Margaret DeVogelaere.
Fonda lebte zuletzt auf einer Ranch in Paradise Valley, Montana, sowie in Los Angeles, wo er im August 2019 im Alter von 79 Jahren an den Folgen von Lungenkrebs starb. ©Wikipedia
Artur Brauner

Artur „Atze“ Brauner (geboren am 1. August 1918 in Łódź, Regentschaftskönigreich Polen, als Abraham Brauner; gestorben am 7. Juli 2019 in Berlin) war ein deutscher Filmproduzent jüdischer Abstammung. Brauner und seine Familie wurden von den Nationalsozialisten während der Besetzung Polens verfolgt. Ihm gelang es, in die Sowjetunion zu flüchten und sich zu verstecken. Nach dem Krieg kam er nach West-Berlin und wurde dort ein erfolgreicher Filmproduzent und Unternehmer.
Artur Brauner starb nach einem Schwächeanfall im Juli 2019 im Alter von 100 Jahren in Berlin. ©Wikipedia
Wilhelm Wieben

(* 2. Juni 1935 in Hennstedt, Kreis Norderdithmarschen; † 13. Juni 2019 in Hamburg) war ein deutscher Nachrichtensprecher, Schauspieler und Autor.
Von 1973 bis 1998 war er Sprecher der ARD-Tagesschau.
Er war homosexuell, hatte dies aber stets diskret behandelt. Wilhelm Wieben starb im Juni 2019 im Alter von 84 Jahren. Er wurde kremiert und die Urne in der Ostsee seebestattet. Sein Nachlass wurde vom Hamburger Auktionshaus Kendzia gemäß seinem letzten Willen versteigert. ©Wikipedia
Klaus Kinkel

(* 17. Dezember 1936 in Metzingen; † 4. März 2019 in Sankt Augustin) war ein deutscher Politiker (FDP) und Jurist. Von 1979 bis 1982 war er Präsident des Bundesnachrichtendienstes, von 1991 bis 1992 Bundesminister der Justiz, von 1992 bis 1998 Bundesminister des Auswärtigen und von 1993 bis 1998 Vizekanzler. Von 1993 bis 1995 war er außerdem Bundesvorsitzender der FDP.
Klaus Kinkel starb am 4. März 2019 in Sankt Augustin an den Folgen einer Krebserkrankung.  ©Wikipedia
Werner Schneyder

(* 25. Jänner 1937 in Graz; † 2. März 2019 in Wien) war ein österreichischer Kabarettist, Autor, Schauspieler, Regisseur, Boxkampfrichter und Sportkommentator.
Er lebte in Wien und am Millstätter See in Kärnten. Mit seiner Frau Ilse war er bis zu ihrem Tod 43 Jahre lang (1961–2004) verheiratet. Aus der Ehe ging Sohn Achim (* 1966 in Salzburg), Autor und Journalist, hervor. Ab 2011 war er mit Regine Bulling verheiratet.
Schneyder starb am 2. März 2019 in seiner Wohnung in Wien. Er wurde am 27. März 2019 in einem Ehrengrab der Stadt Wien auf dem Wiener Zentralfriedhof neben seiner Frau Ilse beigesetzt. ©Wikipedia
Gus Backus

Donald Edgar „Gus“ Backus (* 12. September 1937 in Southampton, Long Island, New York; † 21. Februar 2019 in Germering) war ein US-amerikanischer Musiker und Schlagersänger.
Mit Titeln wie Der Mann im Mond, Da sprach der alte Häuptling der Indianer, Bohnen in die Ohren und Sauerkraut-Polka verzeichnete er im Deutschland der 1960er Jahre große Erfolge. Nach dem Tod seiner dritten Ehefrau Byra im Jahre 2001 kehrte Backus nach Deutschland zurück, wo er mit neuen und alten Musiktiteln weitgehend vergeblich versuchte, am Erfolg der Oldie-Welle teilzuhaben. Backus, der Vater von vier Kindern und mehrfacher Großvater war, versöhnte sich mit seiner zweiten Ehefrau Heidelore und heiratete sie 2002 erneut. Er lebte mit ihr in Germering in der Nähe von München, wo er im Februar 2019 nach schwerer Krankheit starb. ©Wikipedia
Manfred Burgsmüller

Manfred „Manni“ Burgsmüller (* 22. Dezember 1949 in Essen; † 18. Mai 2019 ebenda) war ein deutscher Fußballspieler. Der Stürmer spielte zwischen 1969 und 1990 in 447 Spielen für Rot-Weiss Essen, Borussia Dortmund, den 1. FC Nürnberg und Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga.
Nach seiner Fußballkarriere spielte er noch sechs Jahre American Football als Kicker. Er war ab 2004 Gesellschafter einer Sportbekleidungskette und versuchte sich dann im Sportmarketing. Burgsmüller litt im Alter an Arthrose in den Füßen und musste einen Gehstock verwenden. Er starb am 18. Mai 2019 in seiner Wohnung in Essen und hinterließ drei Töchter. ©Wikipedia





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